Schnelle Verbesserung des Verkehrsflusses in der Stadt Milton
Als Bürger der Stadt Milton Beschwerden über einen schleppenden Verkehrsfluss an zwei stark befahrenen Kreuzungen vorbrachten, suchte das Verkehrsplanungsteam der Stadt nach einer kostengünstigen Möglichkeit, die Situation zu analysieren und zu beheben. Mithilfe von Plug-and-Play-Verkehrslösungen dauerte es nur vier Wochen, die Probleme zu analysieren, zu diagnostizieren und zu beheben, was zu folgenden Ergebnissen führte:
- Eine Verringerung der Ausfälle bei der Aufteilung um 20 bis 33 %, wodurch die Hauptursache für Beschwerden von Bürgern beseitigt wurde
- Eine Verkürzung der Fahrzeit um 20 %, die auf einen weniger unterbrochenen Verkehrsfluss entlang der Strecke zurückzuführen ist
- Nachweislich weniger Fahrzeugstaus
Die Stadt Milton, eine Gemeinde westlich von Toronto (und eine der größten Pendlergemeinden der Stadt), sah sich mit Beschwerden von Bürgern über die Verkehrsführung an zwei wichtigen Kreuzungen auf der Main Street konfrontiert.
Da sich das Verkehrsplanungsteam der Stadt der Mängel manueller Zählungen bewusst war, benötigte es eine Lösung, mit der zuverlässige Daten zur Leistung der Ampeln erhoben werden konnten. Mithilfe von Miovision TrafficLink gelang es dem Team nicht nur, qualitativ hochwertige (und überprüfbare) Daten zu erfassen, sondern auch Korrekturmaßnahmen umzusetzen und die Auswirkungen dieser Änderungen zu messen, um sicherzustellen, dass für die Bürger spürbare Verbesserungen erzielt wurden.
Einsatz von Leistungskennzahlen zur Erkennung von Problemen. Milton installierte Miovision SmartLink, SmartSense und SmartView 360 an den beiden wichtigsten Kreuzungen und erstellte mithilfe der TrafficLink-Leistungskennzahlen Berichte, aus denen Folgendes hervorging:
- Unerwartete Schwankungen der Taktlänge an einer der Kreuzungen
- Extrem hohe Auslastungsquoten
- Eine hohe Anzahl von Split-Fehlern
Eine visuelle Überprüfung mithilfe von Miovision SmartView 360-Kameras ergab zudem, dass auf allen Hauptzufahrtsstraßen ein hohes Verkehrsaufkommen herrschte, was dazu führte, dass sich der Stau bis zu den vorgelagerten Kreuzungen ausbreitete.
Die Ursachen von Verkehrsstaus aufdecken
Eines der mit TrafficLink identifizierten Probleme war die Ursache für die unregelmäßigen Änderungen der Taktlängen. Diese Unregelmäßigkeit war darauf zurückzuführen, dass ein Steuergerät in einen Übergangsmodus wechselte. Die Untersuchung ergab, dass diese Leistungsschwankungen durch einen Fehler in der Dokumentation des Steuergeräts verursacht wurden, der sich im Signalablaufplan widerspiegelte.
Die Verkehrsingenieure passten den Ampelzeitplan entsprechend an, wodurch die uneinheitlichen Zykluslängen behoben wurden. Diese einfache Korrektur verbesserte die Ampelleistung, da die Anzahl der Split-Fehler um 8,5 % zurückging.

Die obige Grafik zeigt die ungleichmäßigen Zykluslängen, die auf einen Dokumentationsfehler des Controllers zurückzuführen sind. Die untenstehende Grafik zeigt die gleichmäßigeren Zykluslängen nach der Korrektur des Signal-Timing-Plans.

Untersuchung von Spaltversagen und Herausforderungen beim Fortschreiten
Ein „Split Failure“ liegt vor, wenn eine Phase den gesamten Bedarf nicht innerhalb eines Zyklus decken kann; das heißt, wenn ein Fahrzeug zwei oder mehr Zyklen benötigt, um seine Fahrt an einer Kreuzung auszuführen, liegt ein „Split Failure“ vor. „Split Failures“ sorgen für Frustration bei den Autofahrern und waren der Hauptgrund für die Beschwerden, die bei der Stadt Milton eingegangen sind.
Der „Purdue Split Failure“ ist eine branchenübliche Kennzahl, die die Häufigkeit von Split-Failures erfasst. TrafficLink zeigte während der Mittagszeit Split-Failures bei der Abbiegung in Richtung Süden an. Andere Phasen waren zu diesem Zeitpunkt jedoch unterausgelastet, was auf eine mögliche Korrekturmaßnahme hindeutete: die Umverteilung eines Teils der Grünzeit von der Hauptverkehrsrichtung auf die Abbiegung in Richtung Süden.
Ein weiteres von TrafficLink aufgedecktes Problem waren Verkehrsflussprobleme; eine genauere Untersuchung anhand des Videomaterials ergab, dass es bei den Abbiegemanövern in Richtung Osten zu einer zu kurzen Grünphase kam. Zudem ist während der verkehrsreichen Abendspitzenzeit die nachgelagerte Kreuzung auf Grün geschaltet, obwohl kein Verkehr vorhanden ist, wodurch Grünzeit verschwendet wird.
Ein Zeit-Raum-Diagramm der Ampelschaltung zeigte eine schlechte Koordination zwischen den Kreuzungen, was zu einer langen Fahrzeugschlange und einem Rückstau führte.
Eine Lösung finden und die Ergebnisse sehen
Auf der Grundlage der in TrafficLink dargestellten Daten führte das Verkehrsplanungsteam eine sehr geringe zeitliche Verschiebung (5 bis 6 Sekunden) zwischen den beiden Kreuzungen ein. Anschließend bewertete das Team die Auswirkungen mithilfe automatisierter Messgrößen zur Ampelperformance (ATSPMs). Eine Vorher-Nachher-Analyse ergab, dass diese kleine Änderung einen sehr großen und positiven Einfluss auf die Leistungsfähigkeit der Kreuzungen hatte:
- Die Fahrzeit entlang der Strecke wurde in beide Richtungen verkürzt
- Die Anzahl der Split-Fehler wurde erheblich reduziert
Anmerkung: Diese Ergebnisse wurden erzielt, ohne die Zuweisung der Grünphase zu ändern – der von den Ingenieuren eingeführte leichte Versatz schuf genügend Spielraum, damit die Fahrzeuge die Grünphase optimal nutzen konnten, was letztlich dazu führte, dass mehr Fahrzeuge die Kreuzung passieren konnten und somit die Anzahl der „Split-Fehler“ reduziert wurde.


Die beiden oben abgebildeten Purdue-Split-Failure-Diagramme zeigen die Split-Failures während der Abendstunden. Das erste Diagramm zeigt den Zustand „vorher“, während das zweite Diagramm eine Verringerung der Split-Failures um 20 % nach Einführung einer sechssekündigen Zeitverschiebung zwischen den beiden Kreuzungen darstellt.