Quantifizierung des Werts der Neugestaltung von Verkehrskorridoren in New Jersey
Um die Auswirkungen der Anpassung der Ampelphasen auf einem wichtigen Abschnitt der High Street/Mount Holly Bypass zu ermitteln, beauftragte dieDelaware Valley Regional Planning Commission(DVRPC) in Zusammenarbeit mitdem Burlington Countyunddem Verkehrsministerium von New Jerseydas Unternehmen Imperial Traffic & Data Collectionmit der Durchführung einer Vorher-Nachher-Analyse.
Mithilfe von Miovision Scout und der DataLink-Plattform zur Erfassung und Analyse von Verkehrsdaten, einschließlich Fahrzeiten, konnte Imperial Traffic & Data Collection eindeutig nachweisen, dass die Neusynchronisierung der Ampeln an 19 Kreuzungen entlang dieses wichtigen, 5,5 Meilen langen Abschnitts positive Ergebnisse erzielte, darunter:
- Ein Rückgang der mittleren Fahrzeit auf der Strecke um 14 % für alle Fahrtrichtungen (mit einem Rückgang der Fahrzeit in Richtung Norden um 25 % während der Abendspitzenzeit)
- Eine geschätzte Einsparung von 154.850 Gallonen Kraftstoff pro Jahr und eine entsprechende Reduzierung der CO₂-Emissionen um 3.000 Tonnen pro Jahr
- Geschätzte Kosteneinsparungen für die Nutzer in Höhe von 387.888 Dollar pro Jahr
Anhand der in unserer Studie erhobenen Daten zur Fahrzeit vor und nach der Maßnahme konnten wir feststellen, dass sich die mittlere Fahrzeit auf der Strecke für alle Fahrten um 14 % verringerte. Dies half Burlington County dabei, die jährlichen Einsparungen an Kraftstoff, CO₂-Emissionen und Kosten für die Endnutzer zu beziffern.
Lindsey Klein, Geschäftsführerin von Imperial Traffic & Data Collection
Bewältigung traditioneller Herausforderungen
Die Messung der tatsächlichen Auswirkungen einer Fahrplanumstellung auf den Verkehr ist bekanntermaßen schwierig. Da es an konkreten Daten mangelt, die den Nutzen belegen und die Berechnung der finanziellen Erträge ermöglichen, werden Fahrplanumstellungen in der Praxis nicht so häufig durchgeführt, wie es eigentlich erforderlich wäre.
Quantitative Auswertungen, wie die über Miovision DataLink verfügbaren Studien, ermöglichen es Verkehrsingenieuren, die Auswirkungen vor und nach der Maßnahme aufzuzeigen. Diese Datenvisualisierungen und Berichte erleichtern es den Städten zudem, nachzuweisen, dass sie die Steuergelder äußerst effektiv einsetzen.
Erhebung zuverlässiger Daten aus der Praxis
Die Fahrzeit von Fahrzeugen ist eine wichtige Grundlage für Folgenabschätzungen. Um diese Daten vor Ort zu erfassen, setzte Imperial Traffic & Data Collection auf Miovision Scout, das die eindeutige (und anonyme) MAC-Adresse vorbeifahrender Mobilgeräte erfasst. Durch die Erfassung dieser Informationen während mehrerer zweistündiger Messphasen konnten die Ingenieure ein zuverlässiges Bild der Pendlergewohnheiten während der Hauptverkehrszeiten gewinnen.
Die Scout-Einheiten sammelten zudem Videomaterial, das von Miovision DataLink analysiert wurde, um multimodale Abzweigungszählungen entlang der gesamten Strecke zu erstellen. Anhand dieser umfangreichen Daten konnte Imperial Traffic & Data Collection Veränderungen im Verkehrsaufkommen untersuchen, einschließlich einer etwaigen induzierten Nachfrage, die dadurch entstehen könnte, dass die Strecke zu einer attraktiveren Pendlerstrecke wird.
Anhand einer Vorher-Nachher-Analyse positive Ergebnisse aufzeigen
Durch den Vergleich der im November 2017 erhobenen „Vorher“-Daten mit den im November 2018 erhobenen „Nachher“-Daten konnte Imperial Traffic & Data Collection die erheblichen positiven Auswirkungen des Projekts zur Anpassung der Ampelphasen auf dieser Strecke deutlich aufzeigen.
Messungen der Fahrzeiten und Zählungen der Abbiegemanöver zeigten erhebliche Verbesserungen bei den Fahrzeiten in beide Richtungen zwischen zwei Punkten während der Hauptverkehrszeiten:
- Die mittlere Fahrzeit auf der Strecke hat sich für alle Fahrtrichtungen um 14 % verbessert
- Die Fahrzeit in Richtung Süden hat sich um etwa 10 % verkürzt
- Die Fahrzeit in Richtung Norden sank um bis zu 25,6 %
- Die Anzahl der Haltestellen pro Fahrt ging während der Hauptverkehrszeiten an Werktagen um etwa 50 % zurück
Zwar freuen sich Pendler zweifellos über die schnelleren und reibungsloseren Fahrten, doch auch die sekundären Vorteile sind beeindruckend, darunter:
- Eine geschätzte Einsparung von 154.850 Gallonen Kraftstoff pro Jahr
- eine entsprechende Reduzierung der CO₂-Emissionen um 3.000 Tonnen pro Jahr
- Geschätzte Kosteneinsparungen für die Nutzer in Höhe von 387.888 $ pro Jahr